Institut für Augenoptik und Optometrie


SIE WERDEN SEHEN

Bei Brillen und Contactlinsen ist heute (fast) alles möglich. Besonders technisch. Auch jeder Unsinn (siehe link oben). Wir beraten Sie deshalb im Rahmen des Sinnvollen, damit Sie mit Ihrer neuen Brille oder Ihren Contactlinsen das mögliche Optimum in technischer und ästhetischer Hinsicht bekommen.

Wir stehen Ihnen gerne für alle Fragen, die das Sehen (und natürlich auch das Aussehen) betreffen, zur Verfügung.

Nutzen Sie unseren Terminvereinbarungs-Service. Dadurch vermeiden Sie Wartezeiten und werden kompetent beraten.

Durch ständige Fortbildung sind wir in der Lage, Ihren Wünschen und Anforderungen bestens gerecht zu werden.

Unsere Dienstleistungen für Sie gehen weit über das "Brillenrichten" und die "Ultraschallreinigung" hinaus. Nehmen Sie uns beim Wort.

 

Wie wir über Augenoptik denken:

Unser Handwerk zählt zu den anspruchvollsten Tätigkeiten die der Mensch für den Menschen ausüben kann. Schließlich nehmen wir 80% aller Dinge mit den Augen wahr.

Das Ergebnis unserer Arbeit tragen Sie - salopp gesagt - mitten im Gesicht. Deshalb ist es unumgänglich, dass genügend Zeit für Ihre Beratung zur Verfügung steht.

Brillenglas ist nicht gleich Brillenglas. Auch sonst ist nicht alles auf der Welt gleich (gut). Unsere Verträglichkeitsgarantie gibt Ihnen Sicherheit.

 

Optiker Fellner GesmbH Am Bahnhof 12 1220 Wien Telefon 0128251990 Email claus.fellner@chello.at

Leitung Claus Fellner M.Sc. in Clinical Optometry Optometrist Optikermeister Kontaktlinsenoptiker

Firmenbuch Nr. Handelsgericht Wien

29.844a ATU 14978005

 

Optometristen mit Masterstudium dürfen klinische Optometrie an Klienten ausüben
Datum: Dienstag, 25. März 2008
Thema: Recht

Nach vier Jahren ging ein Prozess zwischen der klagenden Ärztekammer und einem Wiener Optiker, der zugleich das Studium zum Master of Science in klinischer Optometrie / clinical Optometry abgeschlossem hat zu Ende. Das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Wien vom 30. Jänner 2008 bestätigt nunmehr: Als österreichischer Augenoptikermeister und Optometrist mit absolviertem Masterstudium in klinischer Optometrie / clinical Optometry darf man im Zuge der Brillenglasbestimmung und/oder Kontaktlinsenanpassung „klinische Optometrie“ ausüben.

Oberlandesgericht Wien bestätigt Ausübungsrechte im Rahmen der Brillenglasbestimmung oder Kontaktlinsenanpassung

Dies beinhaltet unter anderem auch die Überprüfung der "Funktion des visuellen Systems", Gesichtsfeldmessungen, das Screening des Augenhintergrundes (z.B. Fundusfotografie, Ophthalmoskopie, Augendruckmessung usw.), die Augen von Kindern vermessen und überprüfen.

Was heißt die „Funktion des visuellen Systems“ zu überprüfen?

Bei der Überprüfung des visuellen Systems werden das Auge, der Sehnerv und die Sehbahn bis zum Sehzentrum im Gehirn überprüft“ (OLG, 2008). Im Zuge einer Brillenglasbestimmung bzw. einer Kontaktlinsenanpassung wurde festgehalten, dass „der Optometrist tatsächlich einen Teil des Gesamtsystems zu überprüfen habe“ (OLG, 2008). Im Speziellen sind darunter folgende Prüfungen und Messungen zu verstehen:

  • der Fehlsichtigkeit,

  • der zentralen Tagessehschärfe,

  • der peripheren Wahrnehmung,

  • der Kontrastempfindlichkeit,

  • des Akkomodationsvermögens,

  • des Stereosehens,

  • des Dämmerungssehens,

  • der Blendungsempfindlichkeit

  • und des Farbsehens

Was genau bedeutet "klinische Optometrie"?

Der Begriff "klinische Optometrie" ist an ein entsprechendes Studium z. B. der Donau-Universität Krems in Zusammenarbeit mit dem Pennsylvania College of Optometry, einen Master-Studium in „klinische Optometrie / clinical Optometry" gebunden. Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen werden in den Fachrichtungen Augenoptik und Optometrie befähigt, ihren Beruf europaweit und EU-konform auszuüben.

Im wegweisenden Urteil vom 30. Jänner 2008 kam das OLG Wien zur Ansicht, dass "der Augen- und Kontaktlinsenoptiker (‚Optometrist’) im Rahmen der Tätigkeit des Anpassens von Sehhilfen eine Überprüfung des ‚visuellen Systems’ vornehmen darf, um beurteilen zu können, ob der Kunde mit der in Aussicht genommenen Sehhilfe im Rahmen seiner Bedürfnisse bestmöglich versorgt werden kann.“ In diesem Zusammenhang ist die Ausübung der „Überprüfung des visuellen Systems“ oder der „klinischen Optometrie“ in diesem Zusammenhang daher rechtens. (OLG, 2008).

Das universitäre Master-Studium der „klinischen Optometrie“ hat sich in Österreich im Gleichschritt mit der internationalen Entwicklung und den Erfordernissen der Europäischen Union etabliert. Der „klinische Optometrist“ verfügt, zuzüglich zu seinem Gewerbe, über fundierte Kenntnisse der Anatomie, Pathologie, Physiologie und Pharmakologie und wendet hiefür klinische Untersuchungsmethoden an, die im Rahmen der Gewerbeordnung ausgeführt werden.

 

 

 

 

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